DIE QUALITÄT DES YOGA

Allgemeines Ziel der Übung (Asana) ist es, zwei Qualitäten in einem Zustand zu vereinen: Festigkeit und Konzentration soll mit innerem Wohlgefühl und Leichtigkeit einher gehen (sthirasukham). So soll die Konzentration nicht zur Verspannung führen, noch Wohlgefühl zu Schlaffheit. Dies ist z.B. ein gutes Mittel gegen Stress.

YOGA FÜR ALLE

Der sanfte atembezogene Yogastil eignet sich für Menschen jedes Lebensalters. Im Einzelunterricht werden Yogatechniken den individuellen Voraussetzungen und Bedürfnissen des/der Übenden angepasst, z.B der besonderen Konstitution des/der Übenden, dem Alter, als Ausgleich zu beruflichen Belastungen, die Unterstützung von Heilprozessen etc.

Die innere Verfassung ist beim Üben wichtiger als die äussere Form.

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YOGA DER ATMUNG

Die Übungen (Asanas) werden mit einer yogischen Tiefenatmung (Ujjayi) ausgeführt. Dies ist ein wirksames Mittel zur Entspannung bei gleichzeitigem Energieaufbau. Vor allem die Beschaffenheit der Atmung gibt uns Auskunft über die innere Qualität der Übung.

Yoga ist ein spiritueller Weg, dessen Wesensmerkmale ca. 200 v.Chr. Zum ersten mal im „Yogasutra“ von Patanjali niedergelegt wurden.

 

Die ideale Qualität der Übungspraktiken (Asanas) wird in den Yoga-Sutren als „sthira-sukham“ bezeichnet. Sthira steht für Festigkeit und konzentrative Aussrichtung, sukham für Lockerheit und Wohlgefühl. Diese beiden im Alltag verschiedenen Qualitäten sollen sich im Asana miteinander vereinen. Dann, (so das Yoga-Sutra II,48) können wir uns auch in schwierigen Zeiten behaupten.

 

Zur Erreichung dieses Ziels ist die yogische Atmung („Ujjayi“) ein wichtiges Instrument. Die Qualität dieser Atmung gibt Aufschluss darüber ob ein Asana von innen her gemeistert ist.

Der Aufbau einer Vitalenergie (genannt „Prana“) hängt mit dieser Atemweise zusammen. Prana ist auch Heilkraft. Körper und Geist werden durch Prana erreicht und positiv beeinflusst.

Die Ausseinandersetzung mit Krankheit ist ein wichtiger Bestandteil dieser Yoga-Tradition. Doch Yoga ist mehr als das: Yoga ist ein spiritueller Weg, der zu Freiheit von Gebundenheit und zum Handeln aus dieser Freiheit heraus führen soll.

 

Verschiedene Disziplinen bilden den Körper des Yoga: Körperübungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama), Regeln des spirituellen Lebens (Yama und Niyama), Meditation (Dhyanam).

Diese sind wie Zuflüsse, die den grossen Strom des Yoga speisen in Richtung „Kaivalyam“, d.h. Verwirklichte innere Freiheit, die sich in der yogischen Existenzweise ausdrückt.

 

Laut Yoga besteht jede Seele aus einer sehenden Kraft („Drasta“). Durch unsere inneren Anbindungen und Verhaftungen bleibt diese Kraft befangen. Wir sehen nur, was uns unsere Verhaftungen zu sehen geben. Dies wird als Unwissenheit und Blindheit beschrieben („Avidya“). Die Frage im Yoga lautet: wie kommt die sehende Kraft dazu, frei von Anbindungen zu sehen?

 

Hier beginnt der spirituelle Weg, hier verwirklicht sich Yoga.

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